An die Mitglieder und Freunde der

Deutsch-Ungarischen Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren,

am heutigen 29. August 2026 gedenken die Ungarn der Schlacht bei Mohács vor genau 500 Jahren, eines der einschneidendsten Ereignisse ihrer Geschichte. Denn durch die vernichtende Niederlage des ungarischen Heeres fielen weite Teile Ungarns für 150 Jahre unter osmanische, muslimische Herrschaft. Das Land wurde geteilt und geriet zwischen die Machtinteressen von Osmanen und Habsburgern. Erst mit der Verständigung mit Österreich 1867 und der völligen staatlichen Unabhängigkeit 1918 konnte das ungarische Volk wieder ganz über sein eigenes Schicksal bestimmen, bevor dann mit dem Diktat von Trianon 1920 das nächste Unheil über das Land hereinbrach. 

Diese historischen Traumata sind im kollektiven Gedächtnis der Ungarn bis heute präsent, sie prägen ihren Freiheitswillen und ihr Beharren auf nationaler Identität, ihrer christlichen Tradition und ihrer Selbstbestimmung. Europa kann davon nur profitieren.

Aber richten wir den Blick in diesem Sinne nach vorne: Anbei finden Sie, in der gemeinsamen Veranstaltungsreihe „Deutschland und Ungarn im Gespräch” unserer Gesellschaft mit dem Deutsch-Ungarischen Institut des MCC, die Einladung zu einem Online-Gespräch über die außenpolitische Strategie der neuen ungarischen Regierung. Vortragen und mit uns diskutieren wird Zsolt Bóta, langjähriger ungarischer Berufsdiplomat und außenpolitischer Berater. Wir treffen uns am Mittwoch, 9. September 2026, um 17.00 Uhr. Bitte melden Sie sich bei Interesse direkt über den Link in der angehängten Einladung an!

In der Hoffnung, sie online am 9. September oder persönlich bei unseren DUG-Veranstaltungen am 2. und 3. Oktober in Budapest zu treffen, verbleibe ich

mit herzlichen Grüßen

Ihr

Gerhard Papke

Dr. Gerhard Papke

Landtagsvizepräsident NRW a.D.

Präsident der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft

in der Bundesrepublik Deutschland e.V.